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Elke Krane  
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  Signale warnen vor Burnout Signale warnen vor Burnout - gönnen Sie sich eine Auszeit!

Wir betreuen und versorgen Ihren Angehörigen, damit Sie sich eine Auszeit gönnen können.
Einen alten und kranken Menschen pflegen bedeutet heute mehr denn je Höchstleistung erbringen, unter Umständen über einen langen Zeitraum. Unter diesem Druck besteht für Pflegepersonen die Gefahr, innerlich auszubrennen.
Mit der Bezeichnung „Burnout“ wird ein Zustand des körperlichen und seelischen Ausgebranntseins beschrieben. Die betroffene Person ist mit ihren Kräften am Ende.
 
 
Der Burnout ist ein leider immer häufiger auftretendes Phänomen und vor allem eine Folge von chronischem Stress.
Burnout wird in erster Linie durch übersteigerte Selbstanforderung und extremen Druck ausgelöst. Beides sind Phänomene, die bei pflegenden Angehörigen besonders häufig auftreten.
Es gibt verschiedene Warnsignale, die Sie darauf hinweisen, dass Sie über Ihre Energiepotenziale hinaus aktiv sind:


button Körperliche Anzeichen, wie häufige Erschöpfung und chronische Müdigkeit

button Beschwerden und Erkrankungen, wie Kopfschmerzen, häufige Erkältungen, Magen- oder Verdauungsbeschwerden, Ekzeme und Allergien

button Aggressionen und ungehaltene Reaktionen dem Pflegebedürftigen oder anderen Menschen gegenüber

button Unzulänglichkeitsgefühle, negative Einstellung zur eigenen Leistung und Person, bis hin zu depressiven Verstimmungen und Angstzuständen.

Vorbeugen ist besser als heilen:

Denken Sie daran, von Anfang an besser für sich zu sorgen. Gönnen Sie sich öfter eine Auszeit und lassen Sie Ihre Seele einmal baumeln. Wer erst einmal ausgebrannt ist, braucht viel Zeit und Mühe, um sich davon zu erholen. Sehr viel sinnvoller ist es, bereits von Anfang an darauf zu achten, es gar nicht so weit kommen zu lassen.

Wussten Sie schon, dass Personen, die einen kranken Menschen mindestens 6 Monate lang zu Hause gepflegt haben, Anspruch auf Urlaub haben?
Im Pflegeversicherungsgesetz heißt es: Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubes, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, kann die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr übernehmen. Die Aufwendungen dürfen allerdings 1.432,00 EUR im Kalenderjahr nicht übersteigen.
 
 
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